Manuelle Therapie

Manuelle Therapie bedeutet Behandlung mit den Händen, ist aber in Abgrenzung zu zahllosen anderen  Behandlungsverfahren „mit den Händen“  eine eigenständige, systematische Therapieform. Entwickelt wurde sie wesentlich von den Physiotherapeuten Freddy Kaltenborn, Olaf Evjenth und Geoffrey Maitland.

Sie ist bis heute eine der wichtigsten Behandlungsformen in der Physiotherapie, bei der mit den Händen am Körper der PatientInnen gearbeitet wird. Ergänzt werden diese manuellen Techniken durch Elemente der physikalischen Therapie (Wärme und Kälte), aktive Bewegungsübungen (mit und ohne Geräte) sowie Beratung.

Die Manuelle Therapie wird sowohl zur Befunderhebung wie zur Behandlung von Funktionseinschränkungen des Bewegungssystems eingesetzt. Im Fokus der Manuellen Therapie stehen die Gelenke, Muskeln und Nerven. Durch Mobilisation werden deren Bewegungs- und Funktionsfähigkeit verbessert, andere therapeutische Techniken fördern den Stoffwechsel des Gewebes. Ziele der Behandlung sind Funktionsverbesserung und Schmerzlinderung.